Johannes Arndt

Johannes Arndt (* 10. Juli 1957 in Lage) ist ein deutscher Historiker.

Arndt wuchs als Sohn eines reformierten Pfarrers in Lippe auf und studierte nach dem Abitur am Neusprachlichen Gymnasium Blomberg an der Ruhr-Universität Bochum Geschichte, Chemie und evangelische Theologie. 1987 wurde er bei Winfried Schulze in Bochum mit einer Arbeit über ''Das Niederrheinisch-Westfälische Reichsgrafenkollegium und seine Mitglieder 1653–1806'' promoviert.

Ab 1988 war Arndt Assistent von Heinz Duchhardt an der Universität Münster, wo er sich 1994 mit einer mediengeschichtlichen Studie über die Verflechtungen des Alten Reiches mit den Niederlanden während des Achtzigjährigen Krieges habilitierte. 1995 bis 1999 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Europaratsausstellung ''1648 – Krieg und Frieden in Europa'' beteiligt. Von 2001 bis 2007 war Arndt wissenschaftlicher Mitarbeiter am vom Heinz Duchhardt geleiteten DFG-Projekt "Herrschaftskontrolle durch Öffentlichkeit. Die publizistische Darstellung politischer Konflikte im Heiligen Römischen Reich (1648–1750)" am Institut für Europäische Geschichte (Mainz). Von 2015 bis 2018 arbeitete Arndt zusammen mit Esther-Beate Körber im DFG-Projekt "Periodische Presse in der Frühaufklärung (1700-1750) – Ein Vergleich zwischen Deutschland, Frankreich und den Niederlanden", das am ''Zentrum für Niederlandestudien'' der Universität Münster unter Leitung von Friso Wielenga durchgeführt wurde.

Arndts Schwerpunkte liegen auf der Geschichte des Alten Reiches und seinen internationalen Verflechtungen, der Mediengeschichte der Frühen Neuzeit und der Regionalgeschichte Westfalen-Lippes. Seit 2000 hatte Arndt Lehraufträge und Lehrstuhlvertretungen an der Universität Osnabrück, der Humboldt-Universität zu Berlin, der ...
Treffer 1 - 20 von 150 für Suche: 'Johannes Arndt'
Suchdauer: 0.47s

Suche einschränken

Erscheinungsjahr