Jörg Baetge

Jörg Baetge (* 16. August 1937 in Erfurt) ist ein deutscher Wirtschaftswissenschaftler.

Er ist seit 2002 Leiter eines Forschungs-Teams an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster und Honorarprofessor der Universität Wien. Davor war er ordentlicher Professor für Betriebswirtschaftslehre an den Universitäten Frankfurt am Main (1972), Wien (1977) und Münster und zwar von 1980 bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2002 als Direktor des Instituts für Revisionswesen. Zwei weitere Rufe lehnte er ab. Er studierte in Frankfurt am Main, Philadelphia und Münster. Danach wurde er von Ulrich Leffson an der Westfälischen Wilhelms-Universität mit seiner Dissertation „Möglichkeiten der Objektivierung des Jahreserfolges“ zum Dr. rer. pol. promoviert. Vier Jahre später habilitierte er sich mit der Arbeit „Betriebswirtschaftliche Systemtheorie. Regelungstheoretische Planungs-Überwachungsmodelle für Produktion, Lagerung und Absatz“.

Er ist Vorstandsvorsitzender des Münsteraner Gesprächskreises für Rechnungslegung und Prüfung e.V., Mitglied in zwei Arbeitskreisen der Schmalenbach Gesellschaft für Betriebswirtschaft (AKEU und AKEIÜ), in zwei Arbeitskreisen der Deutschen Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management (DVFA), in einem Arbeitskreis des Deutschen Rechnungslegungs Standards Committee (DRSC) sowie in zwei Ausschüssen des Vereins für Socialpolitik (für „Unternehmenstheorie“ und „Unternehmensrechnung“).

Der seit 1982 unter der wissenschaftlichen Leitung von Baetge in Zusammenarbeit mit dem Manager Magazin jährlich stattfindende Wettbewerb "Der beste Geschäftsbericht" kürt Unternehmen aus dem DAX, MDAX, SDAX, TecDAX und STOXX 50 sowie Börsenneulinge, die inhaltlich, gestalterisch und sprachlich die besten Geschäftsberichte vorgelegt haben, mit dem "Rufer".

Er erhielt die Ehrendoktorwürde der EBS Universität für Wirtschaft und Recht in Oestrich-Winkel, er ist Mitglied der ...
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