Andreas Bihrer

Andreas Bihrer (* 1970 in Heilbronn) ist ein deutscher Historiker.

Andreas Bihrer studierte von 1991/92 bis 1997 Geschichte, Germanistik und Politikwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Von 1999 bis 2005 war er Assistent in Freiburg am Seminar für Lateinische Philologie des Mittelalters von Paul Gerhard Schmidt. Im Jahr 2003 wurde er mit der von Thomas Zotz betreuten Arbeit über den Konstanzer Bischofshof im 14. Jahrhundert promoviert. 2008 wurde ihm der Landeslehrpreis Baden-Württemberg verliehen. 2010 erfolgte in Freiburg seine Habilitation mit der Arbeit ''Begegnungen zwischen dem Reich und England (850–1100). Kontakte – Konstellationen – Funktionalisierungen – Wirkungen''. Bihrer war in Freiburg von 2005 bis 2012 Akademischer Rat auf Zeit am Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte bei Birgit Studt. Im Sommersemester 2011 hatte er für Karl-Heinz Spieß eine Lehrstuhlvertretung an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald. Im Wintersemester 2011/12 war er Vertretungsprofessor am Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte für Stefan Weinfurter an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Bihrer lehrt seit 2012 als Nachfolger von Heinrich Dormeier als Professor für mittelalterliche Geschichte an der Universität Kiel.

Seine Forschungsschwerpunkte sind der Austausch und Transfer im Frühmittelalter, die englisch-ostfränkischen Begegnungen im frühen und hohen Mittelalter, die Kommunikationsgeschichte der Vormoderne, geistliche Fürsten, Hof und Stadt sowie die Reformation. Bihrer gilt als Experte für die Konstanzer Bistumsgeschichte. In seiner Dissertation setzte er den zeitlichen Schwerpunkt auf die Episkopate der Bischöfe Gerhard von Bevar (1307–1318), Rudolf von Montfort (1322–1334), Nikolaus von Frauenfeld (1334–1344), Ulrich Pfefferhard (1345–1351) und Johann Windlock (1351–1356). Nach einer Einleitung und den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen werden in drei...
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