Pierre Briant

Pierre Briant (* 30. September 1940 in Angers) ist ein französischer Althistoriker.

Briant studierte von 1960 bis 1965 Geschichte an der Universität Poitiers. 1965 erfolgte die Lehramtsprüfung für Geschichte. 1972 wurde er mit einer Arbeit über die antike makedonische Geschichte zur Zeit von Antigonos I. Monophthalmos promoviert. Von 1974 bis 1999 lehrte er als Professor für Alte Geschichte an der Université de Toulouse–Le Mirail. Seit 1999 ist Briant als Professor am Collège de France in Paris tätig. 1999 wurde ihm die Ehrendoktorwürde der University of Chicago verliehen.

Zunächst trat Briant mit einer Reihe wichtiger Untersuchungen zur griechischen Geschichte des Hellenismus hervor; ausgehend von seinen Forschungen zu Alexander dem Großen begann er dann aber, sich zunehmend auch mit dem persischen Achämenidenreich und dem übrigen Vorderen Orient zu beschäftigen. Briant gilt weltweit neben Amelie Kuhrt, Christopher Tuplin und Josef Wiesehöfer als einer der führenden Experten für das altpersische Reich und seine Beziehungen zu den Griechen. Sein Werk ''Histoire de l'Empire Perse'' (in durchgesehener engl. Übersetzung ''From Cyrus to Alexander'') ist derzeit international das wichtigste Standardwerk zur achaimenidischen Geschichte.

Auf der auch von Briant betreuten Website ''Achemenet'' werden unter anderem akademische Aufsätze zur Verfügung gestellt und Nachrichten aus der Forschung bekanntgemacht.
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