Anna-Dorothee von den Brincken

Anna-Dorothee von den Brincken (* 23. Dezember 1932 in Essen) ist eine deutsche Historikerin und emeritierte Professorin für Mittelalterliche Geschichte an der Universität zu Köln.

Ihre Eltern waren der Bergwerksdirektor Wilhelm von den Brincken (1883–1949) und seine Ehefrau Anna-Dorothee (1901–1984), die Tochter des Bergbeamten und Unternehmers Otto von Velsen (1869–1945).

Von den Brincken studierte Geschichte und Theologie an den Universitäten Münster und München und promovierte 1956 bei Herbert Grundmann mit Studien über die lateinische Weltchronistik. Danach ging sie zunächst in den Archivdienst und wurde 1961 in Münster Archivassessorin. 1963 kam sie als Archivrätin an das Kölner Stadtarchiv. 1972 wurde sie Universitätsdozentin. 1973 wurde sie mit ihrer Monographie zur Darstellung der Ostchristen in der Literatur und Historiographie des Mittelalters an der Universität Köln habilitiert und damit außerplanmäßige Professorin. Von den Brinckens Forschungsgebiet sind die Historischen Hilfswissenschaften, vor allem die Kartographie, Chronologie und Universalgeschichtsschreibung des Mittelalters. Daneben sind ihre Quelleneditionen aus den Beständen des Kölner Archivs zu nennen.

Seit 1998 ist sie auswärtiges Mitglied der Akademie gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt.
Treffer 1 - 15 von 15 für Suche: 'Anna-Dorothee von den Brincken'
Suchdauer: 2.62s