Klaus Bringmann

Klaus Karlwilli Bringmann (* 28. Mai 1936 in Bad Wildungen) ist ein deutscher Althistoriker.

Bringmann studierte von 1956 bis 1962 Geschichte, Klassische Philologie und Philosophie an den Universitäten Marburg und München. Er wurde 1962 an der Universität Marburg promoviert und habilitierte sich 1969 an der Universität Marburg mit ''Untersuchungen zum späten Cicero''. Sein Marburger Lehrer war Fritz Taeger. Nach Taegers Tod im August 1960 schloss Bringmann seine Dissertation unter der Leitung von Karl Christ ab. Seit 1971 lehrte Bringmann Klassische Philologie an der Philipps-Universität Marburg und seit 1973 Alte Geschichte an der Technischen Hochschule Darmstadt. Ab 1981 bis zu seiner Emeritierung im Jahre 2000 lehrte er als Ordinarius für Alte Geschichte an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt. In den Jahren 1987/88 und 1993/94 war er Gastwissenschaftler am Institute for Advanced Study in Princeton. Bringmann ist seit 1988 Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts. Er ist seit 1965 verheiratet und hat drei Söhne.

Die Forschungsschwerpunkte Bringmanns liegen bei der römischen Geschichte von der Republik bis zur Spätantike, der Geschichte des Hellenismus, der jüdischen Geschichte in hellenistischer und römischer Zeit und der Geschichte des Christentums im römischen Reich. Daneben leitete er zusammen mit dem Professor für Klassische Archäologie Hans von Steuben das Projekt „Schenkungen hellenistischer Herrscher an griechische Städte und...
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