Johannes Burkhardt

Johannes Burkhardt (* 24. Februar 1943 in Dresden) ist ein deutscher Historiker. __KEIN_INHALTSVERZEICHNIS__ Johannes Burkhardt studierte Geschichte, Germanistik und Philosophie an den Universitäten Hamburg und Tübingen. Im Jahr 1971 wurde er in Tübingen bei Ernst Walter Zeeden mit einer noch heute breit rezipierten Studie zur Entstehung der Jahrhundertrechnung promoviert. Er war von 1973 bis 1974 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Historische Verhaltensforschung in Stuttgart. Von 1978 bis 1986 war Burkhardt Wissenschaftlicher Assistent bzw. Akademischer Oberrat an der Universität Eichstätt. Dort erfolgte seine Habilitation für Neuere und Neueste Geschichte 1984 mit einer Arbeit über den Siebenjährigen Krieg und die päpstliche Diplomatie. Burkhardt hatte Lehrstuhlvertretungen in Bielefeld (1987/88) und in Bochum (1989/90).

Im Jahr 1991 wurde Burkhardt Nachfolger von Wolfgang Reinhard an der Universität Augsburg und lehrte dort bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2008 als ordentlicher Professor Geschichte der Frühen Neuzeit. Er ist seit 1991 Direktoriumsmitglied des Instituts für Europäische Kulturgeschichte und Direktor des Fuggerarchivs in Dillingen. Von 1991 bis 1995 war er Geschäftsführender Direktor des Instituts für Europäische Kulturgeschichte der Universität Augsburg und ist seit 1993 Mitglied der Schwäbischen Forschungsgemeinschaft. Burkhardt wurde ferner Mitglied des wissenschaftlichen Beirates des Museums des Dreißigjährigen Krieges in Wittstock an der Dosse.

Mit Publikationen zum Dreißigjährigen Krieg (1992) und zum ''Reformationsjahrhundert'' (2002) hat Burkhardt wichtige Ereignisse der Frühen Neuzeit erforscht. Burkhardt interpretierte den Dreißigjährigen Krieg als „Staatsbildungskrieg“. Für die neueste Ausgabe des klassischen Handbuchs der deutschen Geschichte, des ''...
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