Robert Byrd

Robert Carlyle Byrd (gebürtig: ''Cornelius Calvin Sale Jr.''; * 20. November 1917 in North Wilkesboro, Wilkes County, North Carolina; † 28. Juni 2010 in Fairfax, Virginia) war ein demokratischer US-Senator für den Bundesstaat West Virginia. Er war im Senat langjähriger Präsident Pro Tempore und Mehrheits- bzw. Minderheitsführer der Demokraten sowie von 1989 bis 2009 (mit Unterbrechungen) Vorsitzender des mächtigen Appropriations Committee (Investitionsausschuss).

Byrd begann seine politische Laufbahn während des Zweiten Weltkriegs vorübergehend im Ku-Klux-Klan, distanzierte sich aber seit den 1950er Jahren davon und votierte im Allgemeinen für Gesetzesvorschläge, von denen Afroamerikaner profitieren. Er gewann seine erste politische Wahl zum Abgeordnetenhaus des Bundesstaats West Virginia 1946, siegte in der Folge in jeder öffentlichen Wahl und wechselte 1951 in den dortigen Senat. Sein erstes politisches Mandat auf Bundesebene im US-Repräsentantenhaus trat Byrd 1953 an und saß von 1959 bis zu seinem Tod ununterbrochen im US-Senat. Byrd galt als vergleichsweise konservativer Demokrat, dem die Interessen des Senats und die seines Heimatstaats West Virginia mehr galten als die der Demokratischen Partei. Im Senats-Investitionsausschuss leitete er umfangreiche Bundesmittel für regionale Projekte nach West Virginia, von denen eine große Zahl nach ihm benannt sind, und zog als „König der Investitionen“ Kritik auf sich.

Nach dem Tod Strom Thurmonds im Juni 2003 wurde Byrd der bis heute dienstälteste US-Senator und war zugleich dienstältestes Kongressmitglied (vor ...
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