Elisabeth Cheauré

Elisabeth Cheauré (* 1954 in Klagenfurt) ist eine österreichische Slavistin.

Elisabeth Cheauré besuchte das BG/BRG Stainach und studierte nach der Matura 1972 an der Universität Graz die Fächer Germanistik, Philosophie und Slavistik (Russisch, Bulgarisch). 1975/76 studierte sie an der Lomonossow-Universität in Moskau und an der Universität Sankt Petersburg. 1977 promovierte sie an der Universität Graz mit einer Arbeit zur Rezeption von E. T. A. Hoffmann in Russland. 1977 bis 1987 war sie Assistentin an der Universität Würzburg. 1986 erfolgte ihre Habilitation für Slavistik an der Universität Graz, im gleichen Jahr die Umhabilitation nach Würzburg. 1987 bis 1990 war sie Heisenberg-Stipendiatin der DFG, bevor sie 1990 als Professorin für Slavische Philologie mit dem Schwerpunkt Literaturwissenschaft an die Universität Freiburg berufen wurde. 2003 wurde dort ihre Venia um das Fach Gender Studies erweitert.

1992 bis 1999 war sie Gleichstellungsbeauftragte der Philosophischen Fakultät der Universität Freiburg, 1997 bis 1999 der gesamten Universität Freiburg. 2014 erhielt sie den Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg für ihr Engagement auf dem Gebiet der Gleichstellung von Männern und Frauen in Wissenschaft und Gesellschaft.

Seit 2017 ist sie Sprecherin des Sonderforschungsbereich ''Muße'' der Universität Freiburg
Treffer 1 - 16 von 16 für Suche: 'Elisabeth Cheauré'
Suchdauer: 1.6s