Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ist eine Gewerkschaft im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) mit Sitz in Frankfurt am Main und einem „Parlamentarischen Verbindungsbüro“ in Berlin. Die GEW ist föderal organisiert und besteht aus 16 Landesverbänden. Sie ist Mitglied der Bildungsinternationale (BI, englisch EI) und des Europäischen Gewerkschaftskomitees für Bildung und Wissenschaft (EGBW, englisch ETUCE).

Die GEW ist die größte Bildungsgewerkschaft Deutschlands; Ende 2018 gehörten ihr 279.389 (78.934 männlich, 200.455 weiblich) Mitglieder an. Größte Landesverbände der GEW sind Baden-Württemberg (49.000), und Nordrhein-Westfalen (48.000), gefolgt von Niedersachsen mit ca. 31.000 Mitgliedern. Laut Satzung regeln die Landesverbände ihre Angelegenheiten unter Bindung an gemeinsam gefasste Beschlüsse selbst.

Mit ihrem monatlichen Mitgliedermagazin „Erziehung & Wissenschaft“ (Auflage 270.000) publiziert die GEW eine der größten Fachzeitschriften im Erziehungsbereich. Zusätzlich gibt sie die theoretische Vierteljahreszeitschrift „Die deutsche Schule“ heraus.

Die Mitglieder der GEW arbeiten in pädagogischen, sozialpädagogischen und wissenschaftlichen Berufen an den unterschiedlichsten Schularten, in Kindertagesstätten und Jugendheimen, an Hochschulen, wissenschaftlichen Instituten und Forschungseinrichtungen, an Volkshochschulen und anderen Einrichtungen der Weiterbildung sowie an Goethe-Instituten, Deutschen Auslandsschulen, Europäischen Schulen, Bundeswehrschulen und ausländischen Sprachdiplomschulen. Etwa 40 Prozent der GEW-Mitglieder sind Angestellte, 60 Prozent Beamte. Zudem ist die GEW eine überwiegend von Frauen geprägte Gewerkschaft. Auf sie entfallen 70 Prozent der Mitglieder.

Etwa 63 Prozent der GEW-Mitglieder sind im Bereich Schule organisiert. Nach wie vor prägen Lehrer an Grundschulen, Hauptschulen, Realschulen, Gesamtschulen, ...
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