Jochen Griesbach

Jochen Griesbach (* 24. Mai 1970 in Köln) ist ein deutscher Klassischer Archäologe.

Jochen Griesbach studierte nach dem Abitur am Friedrich-Wilhelm-Gymnasium in Köln von 1989 bis 1998 Klassische Archäologie, Lateinische Philologie, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften sowie Philosophie an den Universitäten Köln, Bonn, Heidelberg und der Freien Universität Berlin. 1997 erlangte er den Magister Artium an der Universität zu Köln mit einer Arbeit zum Thema ''Strukturanalysen zu den kaiserzeitlichen Nekropolen Roms''. Es folgten zwischen 1998 und 2001 Forschungsaufenthalte in Rom, wo Griesbach in Zusammenarbeit mit der städtischen ''Soprintendenza Archeologica di Roma'' forschte. 1999/2000 war er Stipendiat im Graduiertenkolleg ''Formierung und Selbstdarstellung städtischer Eliten im römischen Reich'' an der Universität zu Köln, 2003 wurde er Wissenschaftliche Hilfskraft am Projekt ''PHAROS'', wo Online-Studieneinheiten für die Studiengänge Klassische Archäologie, Alte Geschichte und Klassische Philologie erstellt wurden. 2003/04 vertrat er Lutgarde Vandeput als Assistent am Forschungsarchiv für Antike Plastik der Universität zu Köln. Mit der Arbeit ''Villen und Gräber. Kaiserzeitliche Siedlungs- und Bestattungsplätze im Suburbium Roms ausgehend von den Befunden der Tenuta Radicicoli Maffei'' wurde Griesbach im Juli 2006 an der Universität zu Köln bei Henner von Hesberg promoviert.

Von Oktober 2007 bis Juni 2011 war er Assistent am Institut für Klassische Archäologie der Universität München. Nach der Habilitation im Juni 2011 mit der Arbeit ''Zur Topographie antiker Ehrenstatuen im hellenistischen Osten. Gestaltung und Konstituierung 'politischer' Räume durch öffentliche und private Porträtstandbilder'' war er dort bis März 2012 als Akademischer Oberrat tätig. Von Februar...
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