Kaja Harter-Uibopuu

Kaja Harter-Uibopuu (* 6. März 1968 in Graz) ist eine österreichische Althistorikerin, Rechtshistorikerin und Epigraphikerin.

Nach der Matura in Salzburg 1986 studierte die Tochter des Rechtswissenschaftlers Henn-Jüri Uibopuu und seiner Frau Ingeborg, geb. Peyrer, an der Universität Graz Alte Geschichte und Altertumskunde. Nach der Sponsion zur Magistra Artium wurde sie Vertragsassistentin am Institut für Römisches Recht und Antike Rechtsgeschichte der Universität Graz bei Gerhard Thür. Dort wurde sie 1997 ''sub auspiciis praesidentis'' promoviert. Nach der Promotion war sie von 1998 bis 1999 und von 2009 bis 2015 in Wien als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Kommission für Antike Rechtsgeschichte der Österreichischen Akademie der Wissenschaften tätig. Von 1999 bis 2003 war sie als Universitätsassistentin und Lektorin an der Universität Graz tätig, danach an der Universität Wien. Sie habilitierte sich 2013 an der Universität Wien. Zum 1. August 2015 trat sie als Nachfolgerin Helmut Halfmanns die Professur für Alte Geschichte an der Universität Hamburg an.

Schwerpunkte ihrer Tätigkeit sind die juristische Epigraphik (Inschriften prozessrechtlichen Inhalts der griechischen Poleis (Argolis, Athen)), antikes Völkerrecht, Verfassungs- und Verwaltungsrecht der griechischen Städte unter römischer Herrschaft und Grabrecht und Grabschutz im griechisch-römischen Kleinasien.
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    Symposion 1999

    von Harter-Uibopuu, Kaja; Gagliardi, Lorenzo
    veröffentlicht In: Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte. Romanistische... 2000

     
     
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