François-André Isambert

François-André Isambert (* 30. November 1792 in Aunay-sous-Auneau im Département Eure-et-Loir; † 13. April 1857 in Paris) war ein französischer Jurist und Politiker.

Isambert widmete sich dem Studium der Rechte und wurde Deputierter der Kolonien, 1818 auch Advokat am Kassationshof in Paris. Als Deputierter tat er sich besonders durch seine Bemühungen für eine Verbesserung der legislativen, der administrativen Lage und der Sklavenbefreiung innerhalb der Kolonien sowie durch seine Angriffe auf die katholische Kirche hervor. Gegen die „Juliordonnanzen“ vom 26. Juli 1830 protestierte er im Namen des Advokatenstandes. Später begab er sich als einer der ersten auf das Stadthaus, wo er von der zusammengetretenen provisorischen Regierung zum Direktor des ''Bulletin des lois'' ernannt ward. Am 27. August zum Rat am Kassationshof ernannt, redigierte er die von den 221 durchgesehene Charte und trat im Oktober 1830 zunächst als Vertreter von Chartres in die Deputiertenkammer, später als Deputierte von Luçon, wo er für das Ministerium Laffitte stimmte, aber unter dem Ministerium Périer zur Opposition übertrat.

Nach der Februarrevolution 1848 vom Département Eure-et-Loir in die Französische Nationalversammlung gewählt, rechnete er sich in der Konstituante...
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