Victor Klemperer

Imperii: Sprache des Dritten Reiches) vor allem seine ab 1995 unter dem Titel ''Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten (1933–1945)'' herausgegebenen Tagebücher bei, in denen er akribisch seine Alltagserfahrungen im Zeichen der Ausgrenzung als intellektueller protestantischer Konvertit jüdischer Herkunft aus der deutschen Gesellschaft in der Zeit des Nationalsozialismus dokumentierte. Darüber hinaus vermitteln die Bände ''Curriculum Vitae (1881–1918)'', ''Leben sammeln, nicht fragen wozu und warum (1918–1932)'' und ''So sitze ich denn zwischen allen Stühlen (1945–1959)'' ein intensives Bild von Klemperers Blick auf die Zeit des Deutschen Kaiserreichs, der Weimarer Republik sowie der Deutschen Demokratischen Republik. Klemperer kann damit als einer der wichtigsten Chronisten des Lebens eines Überlebenden des Holocaust durch die deutschen Nationalsozialisten gelten; daneben aber auch als Zeitzeuge der Jahre vor und nach der Zeit des Nationalsozialismus. Im Jahr 1950 wurde er als Vertreter des Kulturbundes Abgeordneter der Volkskammer der DDR. mini|Victor Klemperer (1952)
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