Friedrich Prinz

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Friedrich Prinz (* 17. November 1928 in Tetschen, Tschechoslowakei; † 27. September 2003 in Deisenhofen bei München) war ein deutscher Historiker.

Friedrich Prinz studierte in Bonn Geschichte, Germanistik und Philosophie und promovierte 1955. Seine Lehrer in Bonn waren Günther Müller und Franz Steinbach. In München erfolgte 1964 seine Habilitation mit einer Arbeit über das frühe Mönchtum im Frankenreich. Sein Lehrer und Gutachter in München war Karl Bosl. Von 1965 bis 1976 lehrte er allgemeine und Vergleichende Landesgeschichte an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken, 1976 bis 1995 wirkte er als Professor für Mittelalterliche Geschichte und Vergleichende Landesgeschichte am Institut für Bayerische Geschichte der Universität München. Er war seit 1979 ordentliches Mitglied der Geisteswissenschaftlichen Klasse bei der Sudetendeutschen Akademie der Wissenschaften und Künste. Von 1976 bis 1994 war Mitherausgeber der ''Zeitschrift für Ostmitteleuropa-Forschung''.

Seine Hauptarbeitsgebiete waren die Geschichte der böhmischen Länder, die Geschichte Bayerns und das Frühmittelalter, wobei er sich intensiv mit dem Übergang von der Spätantike zum Mittelalter auseinandersetzte. Zu diesen Forschungsgebieten publizierte Prinz neben zahlreichen Aufsätzen viele, zum Teil umfangreiche Gesamtdarstellungen und Monographien, von denen etliche als Standardwerke gelten. Bis zu seinem Tod arbeitete er am ersten Band der 10. Auflage des „Gebhardt“ (''Handbuch der deutschen Geschichte''), der schließlich von ...
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