Otto Schönberger

Otto Schönberger (* 22. Februar 1926 in Dillingen an der Donau) ist ein deutscher Altphilologe und Fachdidaktiker.

Schönberger studierte von 1946 bis 1950 an der Universität Würzburg Klassische Philologie und Germanistik bis zur Promotion 1951 über ''Die Klagen über den Verfall der römischen Beredsamkeit im ersten Jahrhundert nach Christus. Ein Beitrag zum Problem der Dekadenz''. Während seiner Studienzeit wohnte er in Veitshöchheim. Er war von 1960 bis 1976 Lehrer am Wirsberg-Gymnasium und von 1976 bis 1984 Leiter des Siebold-Gymnasiums in Würzburg. Von ihm stammen kommentierte Klassikertexte, die vor allem im Reclam-Verlag verlegt wurden, sowie eine ''Lateinische Phraseologie'', ein ''Übungsbuch des lateinischen Stils'' und ein ''Übungsbuch der griechischen Sprache''. Die Lateinische Synonymik von Hermann Menge hat Schönberger von der fünften Auflage an bearbeitet. Zusammen mit seiner Frau Eva übersetzte er die ''Margarita Philosophica'' des Gregor Reisch von 1517.

Als Fachdidaktiker hat er in den 1970er Jahren in Auseinandersetzung mit Saul B. Robinsohn maßgeblich die Umstellung des altsprachlichen Unterrichts auf die neue Lernzielmatrix beeinflusst und mit die Grundlagen für modernen Unterricht gelegt.

Schönberger schrieb auch 1981 ''Die Leihkatze oder wie man Katzen lieben lernt'' sowie autobiographische Schriften. Otto Schönberger lebt in Gerbrunn bei Würzburg.

Für ihre Übersetzungen aus dem Lateinischen und Griechischen erhielten Otto und Eva Schönberger am 7. Dezember 2019 den Akademie-Preis der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.
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