Billy Wilder

Billy Wilder (* 22. Juni 1906 als ''Samuel Wilder'' in Sucha, Galizien, Österreich-Ungarn; † 27. März 2002 in Los Angeles, Kalifornien) war ein österreichischer Drehbuchautor, Filmregisseur und Filmproduzent, der nach seiner Emigration die US-amerikanische Staatsbürgerschaft annahm.

Wilder wirkte stilbildend für das Genre Filmkomödie und schuf als Regisseur und Drehbuchautor von Komödien wie ''Manche mögen’s heiß'' (1959), ''Das Appartement'' (1960), ''Eins, Zwei, Drei'' (1961) und ''Das Mädchen Irma la Douce'' (1963), aber auch von dramatischen Filmen wie ''Frau ohne Gewissen'' (1944), ''Das verlorene Wochenende'' (1945), ''Boulevard der Dämmerung'' (1950) oder ''Zeugin der Anklage'' (1957) Filme von zeitloser Relevanz. Sein Werk umfasst mehr als 60 Filme, die in einem Zeitraum von über 50 Jahren entstanden sind. Er wurde als Autor, Produzent und Regisseur 21-mal für einen Oscar nominiert und sechsmal ausgezeichnet. Allein bei der Oscarverleihung 1961 wurde er als Produzent, Drehbuchautor und Regisseur für den Film ''Das Appartement'' dreifach ausgezeichnet, was bis heute nur insgesamt sieben Regisseuren gelungen ist.
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