Gefangen in den eigenen Männlichkeitskonstruktionen Professionsverständnis und berufliche Handlungspraxis männlicher Grundschullehrer Trapped in their constructions of masculinity professional identity and professional practice of male primary school teachers

1. Verfasser:
In: Gender : Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft, Jg. 3(2011), H. 3
Format: E-Artikel
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Schlagworte:
ISSN: 1868-7245
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rft.atitle Gefangen in den eigenen Männlichkeitskonstruktionen : Professionsverständnis und berufliche Handlungspraxis männlicher Grundschullehrer Trapped in their constructions of masculinity : professional identity and professional practice of male primary school teachers
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rft.issue H. 3
rft.jtitle Gender : Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft
rft.date 2011-01-01
x.date 2011-01-01T00:00:00Z
rft.volume Jg. 3
abstract "Der Anteil von Männern, die an bundesdeutschen Grundschulen als Lehrer tätig sind, beträgt mittlerweile nur noch rund zwölf Prozent. Nicht zuletzt im Zusammenhang mit dem Diskurs um das Underachievement von Jungen sehen sich diese mit Erwartungen konfrontiert, die ihre Geschlechtszugehörigkeit zum markantesten Merkmal ihrer Person erklären und sie vor einige Entwicklungsaufgaben stellen. Auf der Grundlage einer qualitativen Studie zum beruflichen Habitus männlicher Grundschullehrer geht der Beitrag der Frage nach, welche Handlungspraxis jene vor diesem Hintergrund ausbilden. Es werden zwei grundsätzlich differente Orientierungsmuster beleuchtet: Die permanente Inszenierung der eigenen Maskulinität steht einer Re- und Dekonstruktion von geschlechterstereotypisierenden Zuschreibungen gegenüber. Die Männlichkeitskonstruktionen der Lehrer scheinen in einem kausalen Zusammenhang mit einer professionellen Handlungspraxis zu stehen." (Autorenreferat) "The percentage of men working as teachers at German primary schools has fallen to about twelve percent. Particularly in the context of the current discourse about the underachievement of boys they feel confronted with expectations that declare their sex to be their most striking personal characteristic and require certain developments from them. Based on a qualitative study on the professional attitudes of male primary school teachers, the article analyses the professional practices they develop in this context. Two fundamentally different patterns can be identified: permanently staged masculinity contrasts with a re- and deconstruction of gender stereotypes. There seems to be a causal relationship between the teachers' construction of masculinity and their professional practice." (author's abstract)
authors Baar, Robert
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