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Bewegungsprogramm zur Prävention von Stürzen und Frakturen

Bibliographic Details
Journal Title: Arthritis und Rheuma
Authors and Corporations: Felsenberg, Dieter, Runge, Martin
In: Arthritis und Rheuma, 26, 2006, 4, p. 239-247
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abstract <jats:title>Zusammenfassung</jats:title><jats:p>Körperliche Aktivität hat bekanntlich viele positive Wirkungen auf den Bewegungsapparat und den gesamten Gesundheitsstatus. Die für eine ärztliche Beurteilung und Verordnung notwendigen Einzelheiten eines Bewegungsprogramms sind in der Praxis oft unklar und in der Theorie strittig. Der Artikel stellt ein wissenschaftlich begründetes Bewegungsprogramm zur Verbesserung von Knochenfestigkeit und Sturzrisiko vor. Diese beiden Zielgrößen werden als Kausalfaktoren für die altersassoziierten Frakturen an Wirbelsäule, proximalem Femur, Humerus, Radius und Becken angesehen. Diese Frakturtypen sind gleichermaßen durch osteoporotisch verminderte Knochenfestigkeit und erhöhte Sturzgefahr bedingt. Beide Vorgänge sind abhängig von körperlicher Aktivität und dem Alterungsprozess. Eine erfolgreiche Verbesserung durch geeignete Bewegungsprogramme ist von hoher Wichtigkeit für die Betroffenen und das gesamte Gesundheitssystem. Der Nachweis, dass Frakturen durch Bewegungsprogramme verhindert werden können, steht noch aus. Die Datenlage zur Verbesserung von Knochenfestigkeit durch Bewegung ist kontrovers. Allerdings häufen sich die Hinweise, dass Bewegungen mit hoher Krafteinleitung erforderlich und geeignet sind, Knochenfestigkeit zu erhalten oder zu erhöhen. Die vorgelegten Übungen zur Verbesserung des Knochenfestigkeit wurden auf der Basis des gegenwärtigen Kenntnisstandes zur Muskel- Knochen-Einheit entwickelt (Utah-Paradigma, Mechanostat nach H. Frost). Die Datenlage zur Sturzprävention weist viele positive Belege dafür auf, dass durch multifaktorielle Interventionen, die Übungen zur Steigerung von Muskelkraft, Muskelleistung und Balance enthalten, die Sturzhäufigkeit signifikant gesenkt werden kann. Bewegungsübungen zur Reduzierung des Sturzrisikos müssen also die neuromuskulären Sturzrisikofaktoren verbessern, d. h. Muskelfunktionen der hüftumgebenden Muskulatur und Balance. Das vorgelegte Übungsprogramm ist dazu in der Lage, wie eine eigene kontrollierte Studie zeigen konnte.</jats:p>
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