Erste Erfahrungen zur Implementierbarkeit einer internet-basierten Selbsthilfe zur Überbrückung der Wartezeit auf eine ambulante Psychotherapie

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In: PPmP - Psychotherapie · Psychosomatik · Medizinische Psychologie, 68(2018), 6, S. 234 - 241
Format: E-Article
Sprache: Deutsch
veröffentlicht: Georg Thieme Verlag KG
ISSN: 0937-2032
1439-1058
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rft.atitle Erste Erfahrungen zur Implementierbarkeit einer internet-basierten Selbsthilfe zur Überbrückung der Wartezeit auf eine ambulante Psychotherapie
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rft.issue 6
rft.jtitle PPmP - Psychotherapie · Psychosomatik · Medizinische Psychologie
rft.tpages 8
rft.pages 234-241
rft.pub Georg Thieme Verlag KG
rft.date 2018-06-01
x.date 2018-06-01T00:00:00Z
rft.spage 234
rft.volume 68
abstract <jats:title>Zusammenfassung</jats:title><jats:p> Einleitung Zahlreiche Studien belegen die Wirksamkeit von internet-basierten Selbsthilfeprogrammen. Allerdings bemühen sich nur wenige Untersuchungen um die Integration in die Versorgungssituation. Die vorliegende Arbeit untersuchte die Implementierbarkeit einer internet-basierten Intervention in die ambulante Versorgung von Personen mit depressiven Symptomen während der Wartezeit auf einen Psychotherapieplatz in einer psychotherapeutischen Hochschulambulanz.</jats:p><jats:p> Material und Methoden Die Teilnehmer auf der Warteliste für einen ambulanten Psychotherapieplatz wurden zufällig entweder einer Kontrollgruppe oder einer Interventionsgruppe, die einen Zugang zu dem internet-basierten Programm Deprexis während der Wartezeit bekam, zugeteilt. Die depressive Symptomatik wurde vor und nach der Wartezeit erfasst. Außerdem wurden Erwartungen der Teilnehmer erfragt und die Nutzungsdauer des Programms explorativ untersucht.</jats:p><jats:p> Ergebnisse Nur etwa die Hälfte der Personen, die über die Studie informiert wurden, bekundeten Interesse. Teilnehmer, die mit dem Programm Deprexis arbeiten konnten, nutzen im Schnitt nur die Hälfte der dargebotenen Themeneinheiten. In beiden Gruppen sank die depressive Symptomatik während der Wartezeit, die Verbesserung war jedoch nicht signifikant.</jats:p><jats:p> Diskussion Bei der Integration internet-basierter Interventionen in die Regelversorgung sollte zukünftig eine Anleitung und Begleitung durch einen Psychotherapeuten angedacht sowie Präferenzen der Teilnehmer berücksichtigt werden, um die Adhärenz und damit auch potentiell die Effektivität des Programms zu steigern.</jats:p><jats:p> Schlussfolgerungen Internet-basierte Selbsthilfeprogramme zur Überbrückung der Wartezeit auf einen Therapieplatz depressiver Patienten bedürfen der Betreuung („guidance“).</jats:p>
authors Fuhr Kristina
Fahse Bettina
Hautzinger Martin
Gulewitsch Marco
doi 10.1055/s-0043-122241
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version 0.9
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